Irish Music Workshop Weekend





Die Kurse:

NEU
Bouzouki Workshop
Im Bouzouki-Kurs geht es darum, Ideen zu entwickeln, wie man irische Musik interessant und wirkungsvoll begleiten kann. Dazu werden, neben dem harmonischen "Rüstzeug", verschiedene Spielarten, von filigranem melodie-artigem Spiel bis zu rhythmischen "Power-Chords" gezeigt und eingeübt. Es bleibt dabei Raum für die Entwicklung eines individuellen Stils, denn es geht vor allem darum, eine "Toolbox" voller neuer Möglichkeiten zu entdecken und dann selber zu kombinieren.

Kursleitung: Klaus Feketics

Gitarren Workshop (standard tuning)
Ekhart Topp hat ein relativ leicht zu erlernendes Konzept entwickelt, wie man Irische Tunes mit offenen Akkorden auch in der Standard-Stimmung wirkungsvoll begleiten kann. Das Thema heisst "Irish guitar accompaniment". Der Kurs richtet sich an Gitarristen, die solide Grundkenntnisse auf dem Instrument besitzen (Anfänger bitte nur nach Absprache). Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Vermittelt werden Grundlagen der Begleitung von irischen Tunes (Instrumentalstücken). Einfache bis mittelschwere offene Akkorde und Akkordfolgen in den gängigen Tonarten und verschiedene Anschlagtechniken zu den unterschiedlichen Tune-Typen werden behandelt. Zur Sprache und Anwendung kommen werden auch einige theoretische Aspekte wie die "4 celtic modes" und Akkordsubstitution. Ausserdem wird es "Trockenübungen" für die rechte Hand geben. Das alles wird anhand ausgewählter Stücke passieren. Eine etwas modernere Begleitung mit Jazz-Akkorden könnte die weiter Fortgeschrittenen herausfordern.
Kursleitung: Ekhart Topp

Fiddle Workshop
Im Fiddlekurs werden ganz traditionell Tunes mit den dazugehörigen Ornamentations nach Gehör erlernt. Dabei kann man sich von Donal das typische Bowing sowie andere technische Raffinessen abschauen. Ziel ist es, die erlernten Stücke dann mit den Teilnehmern der anderen Kurse gemeinsam zu spielen. Noten gibt's dann am Ende nach Wunsch.



Kursleitung: Donal Campbell

Flute Workshop
Im Fluteworkshop werden wir anhand einiger traditioneller Tunes unter anderem besondere, teils modernere Verzierungstechniken betrachten, nach Improvisationsmöglichkeiten suchen und probieren, diese intuitiv und abwechslungsreich zu nutzen. Wir werden über das große Thema des „Ansatzes“ philosophieren und dabei mitunter Überraschendes feststellen, und uns der Frage widmen, wann man zwischen den ganzen Tönen denn noch atmen soll. Aber auch fortgeschrittene Anfänger und Umsteiger von der Böhmflöte werden auf ihre Kosten kommen, denn wir werden auf individuelle Fragen und Probleme gezielt eingehen und sie so erläutern, dass jeder etwas davon hat. Bei Interesse kann es noch einen kleinen Exkurs in die Vergangenheit der Holzquerflöte geben, in dem wir ihre Entwicklung vom späten 18. Jahrhundert bis heute verfolgen und die Unterschiede zwischen den Epochen anhand historischer Originale live erleben können. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, wohl aber ein paar Grundkenntnisse auf Böhmflöte oder Flute. Aufnahmegeräte sollten möglichst mitgebracht werden, genauso wie eigene Instrumente - eine gewisse Anzahl von Leihflöten ist aber auf Anfrage gegen eine Leihgebühr von 10€ verfügbar.
Kursleitung: Steffen Gabriel

Concertina Workshop
Das Lernen typischer irischer Tanzweisen (Jigs, Reels, Hornpipes...) steht beim Concertina-Kurs im Mittelpunkt. Durch das Lernen der Musikstücke sollen die einzelnen Elemente des Irish-Concertina-Style angesprochen und vermittelt werden, z.B. Rhythmik, Verzierungen, Fingersatz usw. Dabei werden Stücke ausgewählt, die in einer traditionellen irischen Session zum Standardrepertoire gehören, denn das Erleben des gemeinschaftlichen Musizierens ist das A und O in der irischen Musik! Grundkenntnisse über das Spielen auf der Anglo-Concertina werden bei diesem Kurs vorausgesetzt. Darüberhinaus können auch die Musiker anderer Handzuginstrumente in D und G mitmachen, hier sollten aber solide Kenntnisse des eigenen Instrumentes vorhanden sein.
Kursleitung: Claus Kessler

Tin Whistle Workshop
Inhalt der Tinwhistleworkshops ist neben der Vermittlung einzelner Tunes, die nach irischer Tradition in kleine Stücke zerlegt und nach Gehör erlernt werden, die Vorstellung der gebräuchlichsten Ornamente (Cuts, Strikes, Rolls, Slides) und deren Einbindung in die Tunes. Außerdem stellt Stefanie vielfältige, effektive Übtechniken vor, die zu rhythmisch sauberem und nach entsprechender Übdauer auch schnellem Spiel führen. Fragen zur Körperhaltung, Intonation und Atmung können geklärt werden, Phrasierungs-, Artikulations- und Variationsideen erläutert und individuelle Wünsche auf Nachfrage berücksichtigt werden. Bei Interesse werden auch Fragen rund um das Thema Session erörtert (was spielen?, wie schnell?, wann?, welche Sets?, was tun bei Lampenfieber?). Jeder Kursteilnehmer bekommt ein Hand-out mit den erlernten Tunes (jeweils eine Rohfassung und eine verzierte Version), sowie bei Bedarf eine Basisanleitung zur Griffweise der Töne und der Verzierungen, eine Literaturliste, eine Linkliste und eine Sammlung systematischer Übungen zu schwierigen Griffverbindungen und Verzierungen in typischen Melodiefragmenten bzw Melodiefragmenten aus den erlernten Tunes. Die Kurse richten sich sowohl an fortgeschrittene Whistler, die die Grundlagen des Instruments bereits kennen, aber auch weniger erfahrene Anfänger mit Vorkenntnissen können an diesem Wochenende teilnehmen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, Aufnahmegeräte aber sinnvoll.
Kursleitung: Stefanie Bieber
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